Datenbankverbindung


COLLECTED NEWS 2013-15 (latest first)
03.12.2015: DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG VON BRUCKNERS SIEBENTER IN DER NEUEN URTEXT-AUSGABE VON BENJAMIN-GUNNAR COHRS

Als erster Band der neuen Anton Bruckner Urtext Gesamtausgabe (Editionsleitung: Benjamin-Gunnar Cohrs) ist im Sommer 2015 die VII. Sinfonie E-Dur erschienen. Nach der Uraufführung durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle und der japanischen Erstaufführung durch das New Japan Philharmonic unter Daniel Harding folgt nun die deutsche Erstaufführung:
Die Bremer Philharmoniker unter Markus Poschner spielen das Werk am 2. Februar 2016 um 20 Uhr in der Glocke Bremen im Rahmen ihres König Ludwig II. gewidmeten Festivals "An die Grenze".


07. 11. 2015: US-PREMIERE OF SCHUBERT-EDITION BY BENJAMIN-GUNNAR COHRS

Already in 2004, Benjamin-Gunnar Cohrs conducted the world premiere of his four-movement-completion of Schubert´s Unfinished Symphony b-minor D 759 (including an instrumentation of the Scherzo by Cohrs and Nicola Samale and the first Entre=Act from the incidental music for Rosamunde, D 797/1) with the Sarajevo Symphony Orchestra. In 2015 Cohrs prepared a thorough revision of this version; a critical new edition of the complete symphony will appear within the BGC Manuscript Edition by end of 2015. The premiere of this new edition with the Hagen Philharmonic Orchestra under Mihhail Gerts was given in Hagen on 27 October 2015. The US-Premiere of it follows on November 15, 2015, performed by the Sharon Community Chamber Orchestra, conducted by Michael Korn in Sharon/Boston, Massachusetts.(More information: www.scco.org)

Seine Vervollständigung von Franz Schuberts "unvollendeter" Sinfonie h-moll D 759 (mit einer Instrumentierung von Schuberts Original-Scherzo von Cohrs und Nicola Samale sowie der ersten Entre-Act h-moll aus Schuberts Rosamunde-Bühnenmusik D 797/1) hat Benjamin-Gunnar Cohrs im Jahr 2004 bereits mit dem Sarajevo Symphony Orchestra selbst uraufgeführt. 2015 hat Cohrs diese Fassung grundlegend überarbeitet; eine kritische Neuausgabe der gesamten Sinfonie erscheint Ende 2015 in der BGC Manuscript Edition. Nach der Erst-Aufführung dieser Neuausgabe mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Hagen unter Mihhail Gerts am 27. Oktober 2015 folgt nun die amerikanische Erst-Aufführung dieser Komplettierung - am 15. November 2015, gespielt vom Sharon Community Chamber Orchestra unter Michael Korn in Sharon/Boston, Massachusetts. (Info: www.scco.org)


17. 10. 2015 MUSIK KOMMENTIERT - KLASSIKER
Mittwoch, 28. Oktober 2015, 21.03 Uhr, SWR II von und mit Benjamin-Gunnar Cohrs

Alexander Borodins unvollendete Sinfonie

Der Ruhm des Komponisten Alexander Borodin gründet vor allem auf drei Orchesterwerken – seiner zweiten Sinfonie h-moll, der Tondichtung Steppenskizze aus Mittelasien und den Polowezer Tänzen aus der Oper Fürst Igor. Umso bedauerlicher, daß er seine 1886 begonnene dritte Sinfonie in a-moll nicht mehr fertigstellen konnte. Diesen Liebesdienst hat ihm posthum sein Freund Alexander Glasunow erwiesen. Den ersten Satz komponierte er nach Skizzen und seiner Erinnerung an Borodins Klaviervortrag im Freundeskreis; als zweiter Satz diente ein Scherzo für Streichquartett, das Borodin selbst für die Sinfonie bearbeiten wollte, und für das Trio ein von Borodin später nicht verwendetes Thema aus Fürst Igor. Allerdings gibt es keinen langsamen Satz, und vom Finale konnte sich Glasunow nicht mehr genau an Borodins Klaviervortrag erinnern. Deshalb fristet dieses schöne Werk heute als zweisätziger Torso ein Schattendasein, obwohl immerhin diese "Unvollendete" bei ihrer Uraufführung 1887 unter Leitung von Rimsky-Korssakow gerade aufgrund ihres Lokalkolorits einen großen Erfolg errang  – vielleicht vor allem, weil es sich um kein Originalwerk von Borodin handelt, sondern eher um eine fiktive Sinfonie von Glasunow. Benjamin-Gunnar Cohrs hat deshalb darüber nachgedacht, ob man die beiden Sätze nicht mit zwei anderen Werken von Borodin doch noch zu einem viersätzigen Ganzen zusammenfügen konnte. Das schlichte, doch spannende Ergebnis seiner Überlegungen ist zwar immer noch eine "fiktive Sinfonie", aber im Zusammenhang vielleicht doch überzeugend, auch wenn so mancher Purist über Resultate kreativer Musikforschung die Nase rümpfen mag. Er hat dafür historische Aufnahmen unter Ernest Ansermet und Andrè Cluytens ausgesucht.


07. 06. 2015: RUNDFUNKSENDUNG VON B.-G. COHRS AM 24. JUNI
Werke von Howard Hanson in historischen Aufnahmen

Der amerikanische Komponist und Dirigent Howard Hanson (1896 - 1981) ist einer breiten Öffentlichkeit heute allenfalls noch indirekt bekannt: Der Regisseur Ridley Scott verwendete ein Thema aus Hansons zweiter Sinfonie ("Romantische") im Abspann seines Science Fiction Thrillers „Alien“. Hanson war insbesondere 40 Jahre lang Leiter des Eastman Institute of Music an der Universität von Rochester (New York). Das dortige Schulorchester musizierte unter Hanson auf professionellem Niveau. Die Aufführungen waren so spannend und lebendig, dass in den 50er-Jahren auch das Plattenlabel Mercury aufmerksam wurde. Etliche Erst-Einspielungen und Uraufführungen amerikanischer Komponisten sind Hanson zu verdanken, darunter auch einige Einspielungen eigener Werke. Hanson hat in einem spätromantisch-tonalen, stilistisch freilich sehr individuellen Idiom komponiert. Benjamin-Gunnar Cohrs stellt ihn in einem Portrait mit historischen Aufnahmen vor – am Mittwoch, 24. Juni 2015 um 21.03 auf SWR II in der Sendereihe "Musik kommentiert". Neben verschiedenen Orchesterwerken erklingt darin auch die bislang einzige Einspielung seines vorzüglichen Streichquartetts.


18.05.2015: HANDWRITTEN PARTS OF BRUCKNER´S SIXTH REDISCOVERED BY BENJAMIN-GUNNAR COHRS

After Anton Bruckner had finished his Sixth Symphony, a set of handwritten parts was copied which were to be used for a read-through of new repertoire by the Vienna Philharmonic (6 Oct 1882) as well as for the ensuing first performance of the Adagio and Scherzo, which was directed by Wilhelm Jahn (11 Feb 1883). This set of parts was believed to be entirely lost, as confirmed by Leopold Nowak in his Critical Report (1986, p. 49). To his own surprise, Benjamin-Gunnar Cohrs found a remnant of it in the archive of the Monastery of St. Florian – a part for Bassoon I in the hand of a copyist, with autograph annotations, and with the pencil indication "Gesellschaft der Musikfreunde Wien" on the first page by an anonymous hand. Cohrs´ further research in the Archive of the GdM in Vienna then brought to light the full set of parts, with only the Bassoon I part missing which is today in St. Florian. Earlier researchers had overlooked it, perhaps because it is held under the same signature as the dedication copy (XIII 37.730), but stored at another location in the archive stacks. The set of parts comprises all the wind instruments, timpani, and strings in single copies (except the viola, of which six copies survive!). The copyist responsible has yet to be identified. Most of the parts reveal autograph corrections as well as some pencil annotations by orchestral players (added dynamics etc.).


18.05.2015: HANDSCHRIFTLICHER STIMMENSATZ ZU BRUCKNERS SECHSTER VON BENJAMIN-GUNNAR COHRS WIEDERENTDECKT

Nachdem Anton Bruckner seine Sechste Sinfonie beendet hatte, wurde ein handschriftlicher Stimmensatz kopiert, der sowohl für eine Novitätenprobe der Wiener Philharmoniker (6. Oktober 1882) wie auch für die Erstaufführung von Adagio und Scherzo unter Wilhelm Jahn verwendet (11. Februar 1883). Bisher wurde angenommen, daß dieser Stimmensatz verschollen sei, wie Noch Leopold Nowak im Revisionsbericht zur Sechsten vermerkte (1986; S. 49). Zu seiner Überraschung entdeckte Benjamin-Gunnar Cohrs jedoch einen Überrest davon im Archiv des Stiftes St. Florian – eine Stimme für Fagott I aus Kopistenhand, mit autographen Eintragungen, sowie auf der Titelseite mit dem anonymen Bleistift-Vermerk "Gesellschaft der Musikfreunde Wien". Cohrs´ weitere Suche im Archiv der GdM in Wien brachte dann den gesamten Stimmensatz zutage; es fehlt nur die in St. Florian befindliche Fagott-Stimme. Frühere Forscher hatten dies übersehen, vielleicht deshalb, weil der Stimmensatz unter der gleichen Signatur wie die Widmungs-Partiturkopie indiziert ist (XIII 37.730), aber im Archiv-Magazin an einem anderen Standort verwahrt wird. Der Stimmensatz besteht aus allen Bläserstimmen, Pauken und je einer Streicherstimme (mit Ausnahme der Viola, von der sechs Exemplare erhalten sind). Der Kopist muß noch identifiziert werden. Die meisten Stimmen enthalten einige autographe Korrekturen sowie auch Bleistift-Anmerkungen von Spielern (hinzugefügte Dynamik-Angaben etc.).


29. 06. 2014: COHRS INTERVIEW ON NEW BRUCKNER URTEXT EDITION

For the recent issue of the Bruckner Journal (Vol. 18, No. 2, July 2014) editor Ken Ward has interviewed Benjamin-Gunnar Cohrs, reporting en detail on the new Anton Bruckner Urtext Complete Edition, of which Dr. Cohrs is the General Editor since 2012. Patron of the new edition is Nikolaus Harnoncourt. The first volume, a new critical edition of the Seventh Symphony, will appear later in 2014. The interview as well as an information of the publisher can be found in the DOWNLOAD section of this website.

Für die neueste Ausgabe des Bruckner Journal (Vol. 18, Nr. 2, Juli 2014) hat Herausgeber Ken Ward mit Benjamin-Gunnar Cohrs ein Interview geführt.  Darin wird ausführlich über die Anton Bruckner Urtext Gesamt-Ausgabe berichtet, deren Editionsleiter Dr. Cohrs seit 2012 ist.  Schirmherr der neuen Ausgabe ist Nikolaus Harnoncourt. Der erste Band, eine kritische Neu-Ausgabe der VII. Sinfonie, wird noch in diesem Jahr erscheinen.  Das Interview sowie der Verlagsprospekt sind im Bereich DOWNLOAD zu finden.


31.03.2015: SIMON RATTLE CONDUCTS PREMIERE OF NEW BRUCKNER EDITION BY BENJAMIN-GUNNAR COHRS

After more than four years of preparation, the first volume of the new ANTON BRUCKNER URTEXT COMPLETE EDITION will be released this summer – a critical edition of the Seventh Symphony, edited by Benjamin-Gunnar Cohrs, Editorial Director of the Bruckner Edition Wien (Publisher: Alexander Hermann, Vienna). The premiere of this brandnew score will be given by the Berlin Philharmonic, conducted by Sir Simon Rattle, in Milano (Expo/La Scala, 2 May 2015, 21.00) and Vienna (Musikverein, 3 May 2015, 19.30), the latter in the presence of the Editor.


31.03.2015: SIMON RATTLE DIRIGIERT PREMIERE EINER NEUEN BRUCKNER-AUSGABE VON BENJAMIN-GUNNAR COHRS

Nach mehr als vier Jahren Vorbereitung erscheint diesen Sommer der erste Band der neuen ANTON BRUCKNER URTEXT GESAMTAUSGABE – eine wissenschaftlich-praktische Neuausgabe der Siebenten Sinfonie, herausgegeben von Benjamin-Gunnar Cohrs, Editionsleiter der Bruckner Edition Wien (Verlag: Alexander Hermann, Wien). Die Premiere dieser brandneuen Partitur geben die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle in Mailand (Expo/La Scala, 2.Mai 2015, 21.00 Uhr) und in Wien (Musikverein, 3. Mai 2015, 19.30 Uhr)  – letztere in Anwesenheit des Herausgebers.


08.03.2015: WIENER SAMMLUNG HISTORISCHER INSTRUMENTE VOR DEM AUS

Der hoch bedeutenden, für die Forschung und Aufführungspraxis unverzichtbaren Sammlung historischer Musikinstrumente in der Wiener Hofburg droht aufgrund jüngster Pläne österreichischer Kulturpolitiker das Aus. Wiener Kulturschaffende und Forscher benötigen eine breite Unterstützung, um das zu verhindern. Unter folgendem Link findet man eine Online-Petition mit ausführlichem Info-Text - jede Unterschrift hilft.

https://www.change.org/p/bundespräsident-der-republik-österreich-dr-heinz-fischer-in-der-wiener-hofburg-droht-der-sammlung-alter-musikinstrumente-das-aus-stimmen-sie-für-den-erhalt-dieser-international-renommierten-ausstellung

Noch wirkungsvoller sind persönliche Briefe an den zuständigen Minister:

Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien
Dr. Josef Ostermayer
Bundeskanzleramt
Minoritenplatz 3
A - 1010 Wien

20.01.2015: COHRS MODERIERT SENDUNG ÜBER MOMPOU AUF SWR II

Federico Mompou, 1893 in Barcelona geboren und ebenda 1987 auch verstorben, zählt zu den bedeutendsten spanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden jedoch nur zögernd bei uns bekannt; insbesondere seine Kammermusik, Chor- und Orchesterwerke harren noch ihrer Entdeckung. Erst in den letzten Jahren wurden insbesondere seine fantasievollen Klavier-Kompositionen von verschiedenen Pianisten wieder-entdeckt. Doch bereits 1974 hat der damals schon 81 Jahre alte Komponist selbst diese Werke für die Schallplatte eingespielt. Sie wurden vor einiger Zeit auf vier CDs wiederveröffentlicht (Brilliant Classics 6515). Benjamin-Gunnar Cohrs lädt anhand dieser historischen Aufnahmen ein zu einer musikalischen Zeitreise durch die impressionistischen Welten des wenig bekannten katalanischen Klangmagiers - in der Sendung "Musik Kommentiert: Klassiker" am Mittwoch, 4. 2. 2015 um 21.03 Uhr auf SWR2.

04.11.2014: COHRS MIT MAGNARD-SENDUNG AUF SWR2

Für die kommende Sendung "Klassiker" auf SWR2 am 5. 11. 2014 um 21:03 Uhr hat Benjamin-Gunnar Cohrs ein Portrait des französischen Komponisten Alberic Magnard vorbereitet, der vor 100 Jahren auf tragische Weise starb: Eine deutsche Patrouille zündete sein Haus an, nachdem er mit Schüssen versucht hatte, ihr Eindringen zu verhindern. Magnard verbrannte in den Flammen, außerdem auch die meisten seiner Musik-Manuskripte. Nur knapp über 20 Werke sind erhalten, die allerdings zum Bedeutendsten zählen, das die französische Musik hervorgebracht hat, darunter vier Sinfonien und drei Opern, Orchesterstücke und Kammermusik.


12.10.2014: MOZART-BEARBEITUNG VON COHRS AM 31. 10. 2014 ERSTMALS IN WIEN

Seine  Bearbeitung von Mozarts Motette Misericordias Domini KV 222 für Chor und vergrößertes Orchester (Requiem-Besetzung) hat Benjamin-Gunnar Cohrs bereits im September 2013 in Bremen und Dortmund mit Erfolg uraufgeführt. Nun folgt an prominenter Stelle die österreichische Erst-Aufführung: Am 31. Oktober 2014 um 20.30 Uhr erklingt das Stück im Wiener Stefansdom, aufgeführt vom Wiener Domchor und Dom-Orchester unter Leitung von Domkapellmeister Markus Landerer. Außerdem auf dem Programm stehen die Proverbia für Alt und Orchester von Wolfram Wagner und Mozarts Requiem in der traditionellen Fassung. Partitur und Stimmen der Bearbeitung von KV 222 sind ab sofort käuflich in der BGC Manuscript Edition erhältlich.

05.08.2014:  MOZART-REQUIEM (ED. COHRS), 26 OCTOBER 2014 IN LEEDS / U.K.

The new Edition of Mozart´s Requiem by Benjamin-Gunnar Cohrs (2013) will receive its british premiere by Chorus and Orchestra of the Opera North (Leeds), conducted by Jac van Steen. Chorus master is Martin Wettges; soloists are Aoife O´Sullivan, Rosie Aldridge, Rupert Charlesworth and Matthew Brook.

Performances:
Thursday, 2 October 2014, 7.30pm, Huddersfield Town Hall
Sunday, 26 October 2014, 7.30pm, Leeds Town Hall

12.04.2014: 5 AUFFÜHRUNGEN VON BRUCKNERS NEUNTER MIT FINALE

Im Frühjahr 2014 spielen gleich drei namhafte Orchester Bruckners Neunte
mit dem von Samale et al. vervollständigten Finalsatz:

Am 9. Mai um 19.30 Uhr dirigiert Thomas Dausgaard im Palau de la Musica José Iturbi,
Valencia die spanische Erstaufführung des Finales. Es spielt das Orquesta de Valencia.

Am 21. & 22. Mai um 20.00 Uhr wird die komplettierte Neunte vom Philharmonischen
Orchester Heidelberg unter Yordan Kamdzhalov in der Stadthalle Heidelberg gegeben.

Und die Robert Schumann Philharmonie Chemnitz unter Frank Beermann,
die gerade mit von der Kritik hoch gepriesenen Schumann-Einspielungen von sich reden macht,
spielt das Werk am 18. & 19. Juni um 20.00 Uhr im Opernhaus Chemnitz.


08.03.2014: COHRS MODERIERT AUF SWR2

Am Mittwoch, 9.4. 2014 um 21.03 Uhr moderiert Cohrs auf SWR2 erneut die Sendung Klassiker. Sie trägt den Titel Songs of Summer: Sir John Barbirolli als Delius-Dirigent. Barbirolli (1899-1970) war einer der besten Dirigenten nicht nur des britischen Repertoires. Zu seinen Lieblingskomponisten zählte Frederick Delius (1862-1934), dessen 80. Todestag wir 2014 begehen. Dessen Werke waren allerdings zunächst vor allem durch Einspielungen und Aufführungen von Sir Thomas Beecham bekannt geworden, die auch vom Komponisten selbst geschätzt wurden. Beecham nahm sich dabei jedoch etliche gewagte Freiheiten und Änderungen der Partituren heraus, die heute wie reine Effekthascherei anmuten und überflüssig wirken. Die Aufnahmen von Barbirolli nehmen viele diese Änderungen zurück, sind weit natürlicher und werktreuer; sie bestechen vor allem durch eine ungemein differenzierte Farbgebung, große Wärme beim Musizieren und atmende Phrasierungskunst. Am Freitag, 21. 3. 2014, überträgt SWR2 ab 20.04 Uhr live ein Konzert mit dem RSO Stuttgart unter Leitung von Vassily Sinaisky. Solist ist Boris Berezowsky. Auf dem Programm stehen das 2. Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky (Originalfassung) sowie die 12. Sinfonie Das Jahr 1917 von Dimitri Schostakowitsch. In der Pause berichtet Benjamin-Gunnar Cohrs in einem Beitrag Interessantes über beide Werke.


22.02. 2014: NEUE REZENSION DER DISSERTATION VON B.-G. COHRS

Auf der Website www.opusklassiek.nl ist eine neue Rezension der Dissertation zum Finale der IX. Sinfonie Anton Bruckners von Benjamin-Gunnar Cohrs in englischer Sprache erschienen, verfaßt von Aart van der Wal. Der Beitrag ist in der Sektion DOWNLOAD auch als pdf-Datei zu finden.

The website www.opusklassiek.nl has published a new review of Cohrs´ dissertation on the Finale of Anton Bruckner´s Ninth Symphony written by Aart van der Wal. It can be also found as a pdf-document in the DOWNLOAD-section.

Benjamin-Gunnar Cohrs: Das Finale der IX. Sinfonie von Anton Bruckner


15.04.2013: COHRS BEI KONZERT-EINFÜHRUNGEN IN HAGEN

Geschichte • Dokumente • Werk • Präsentation des Fragments
Kommission für Musikforschung Wien / Musikwissenschaftlicher Verlag, Wien 2012
Dissertation, 335 S.
ISBN 978-3-900270-94-0


17.02.2014: NEUE BEITRÄGE VON B.-G. COHRS ZUM DOWNLOAD

Im Januar 2014 hat Dr. Benjamin-Gunnar Cohrs die gesammelten CD-Rezensionen veröffentlicht, die er zwischen  1995 und 2010 für verschiedene Musik-Magazine verfaßt hat. Die pdf-Datei ist im Bereich Download dieser Website zu finden und umfaßt 228 Seiten (A4). Ebenfalls im Downloadbereich zu finden ist nunmehr die Liste mit Bruckner-CD-Empfehlungen zur WDR-Bruckner-Sendung mit Cohrs vom 7. 1. 2012, die auf der Website des WDR inzwischen gelöscht wurde.

In January 2014, Dr. Benjamin-Gunnar Cohrs made available his collected CD reviews, which he had prepared for various music magazines between 1995 and 2010. The pdf-file can be found in the Download section of this website and comprises 228 pages (A4). Also to be found there is the list with Bruckner CD recommendations from the WDR Bruckner broadcast with Cohrs from 7 January 2012, which recently has been deleted from the WDR website.


21.11.2013: COHRS MODERIERT SWR-KLASSIKER AM 4. 12.

Am Mittwoch, 4.12. um 21.03 Uhr ist Benjamin-Gunnar Cohrs auf SWR2 wieder als Sprecher und Autor der Sendung "Klassiker" zu hören. Das Thema diesmal: Weihnachtliches aus England für Stimmen und Streicher. Hierzulande hört man in der Adventszeit vorzugsweise Barockmusik und singt deutsche Weihnachtslieder. Zum Christfest selbst stellt dann alle Jahre wieder Bachs Weihnachtsoratorium alles andere in den Schatten. Das ist an sich auch gut so: Jedes Land hat seine ganz besonderen Weihnachtsgebräuche, und die gilt es, gerade in dieser Zeit zu pflegen. Doch lohnt ein Blick über den Tellerrand: Unsere britischen Nachbarn zum Beispiel haben ihre ganz eigene Tradition mit wunderschöner Weihnachtsmusik, die hier kaum jemand kennt. Noch Komponisten des 20. Jahrhunderts haben immer wieder auf die alten Weisen zurückgegriffen und weihnachtliche Werke geschaffen, die einen Brückenschlag zwischen den Zeiten herstellen und so auf besondere Weise berühren. Benjamin-Gunnar Cohrs ist auf Entdeckungsreise gegangen und hat zum Advent einige Raritäten aus dem reichen britischen Repertoire für Vokalstimmen und Streichorchester herausgesucht – u. a. Werke von Ralph Vaughan-Williams und Gerald Finzi.



19.11. 2013: NEUFASSUNG VON MOZARTS REQUIEM IM DRUCK ERSCHIENEN

Die Neufassung des Requiem KV 626 von Wolfgang Amadé Mozart, die Benjamin-Gunnar Cohrs erarbeitet hat, ist nunmehr in erster Auflage im Druck erschienen - als Studienpartitur Nr. 1425 in der Musikproduktion Höflich, München. Die Studien-Partitur ist dem Mozart-Forscher Christoph Wolff gewidmet, umfaßt 318 Seiten (A4) und enthält ein Vorwort und ausführlichen Kommentar in Deutsch und Englisch. Die Vorworte stehen im Bereich DOWNLOAD bereit.irigierpartitur (A3) und Aufführungsmaterial sind ab Ende 2013 käuflich in der BGC Manuscript Edition erhältlich.


25.09.2013: COHRS LEITETE URAUFFÜHRUNG SEINER NEUFASSUNG VOM MOZART-REQUIEM

Benjamin Gunnar Cohrs hat am 20. September in der St. Ursula Kirche Bremen und 21. September 2013 in der St. Marien Kirche Dortmund das  Requiem von Mozart sowie weitere Werke von Mozart, Haydn und Cherubini erfolgreich aufgeführt. Das Requiem erklang hierbei erstmals in einer grundlegenden Neufassung, die Dr. Cohrs seit dem Jahr 2000 erarbeitet hatte und deren Partitur seit kurzem auch in der Musikproduktion Höflich München erhältlich ist. Das nach den Aufführungen nochmals korrigierte Aufführungsmaterial wird voraussichtlich ab Dezember 2013 in der BGC Manuscript Edition käuflich erhältlich sein. Die Soli übernahmen Karolina Brachman (Wuppertal), Sopran, Dorothe Ingenfeld (Berlin), Alt, Jan Hübner (Bremen), Tenor, George Stevens (Bremen), Bass und Beate Röllecke (Bremen), Orgel, begleitet vom Göttinger Barockorchester auf alten Instrumenten (Konzertmeister: Henning Vater). Es sang das Alsfelder Vokalensemble, das nach dem Tod seines Gründers und langjährigen Leiters Wolfgang Helbich im vergangenen April nun von Jan Hübner geleitet wird, der als Chormeister auch wesentlichen Anteil an der Vorbereitung des Chores in den Proben hatte. Das Konzert in Bremen war dem Gedenken Wolfgang Helbichs gewidmet. Leider zeigten die Medien wenig Interesse an einer Vorberichterstattung (größere Beiträge gab es lediglich im Bremer Weser-Kurier, im Rahmen der Sendung Musikwelt vom NordWestRadio am 19.9. sowie auf www.musik-heute.de und  www.klassik-heute.com) .Die Konzerte wurden von der lokalen Presse ignoriert, überregional jedoch hervorragend rezensiert. Diese beiden Benefiz-Konzerte für das Hörtherapiezentrum Zauberberg in Wulfen wurden von der Deutschen Gesellschaft für Frequenz-Therapie e. V. im Rahmen ihres medizinischen Jahreskongresses in Dortmund veranstaltet. Cohrs beging mit dem Konzert in Dortmund zugleich seinen 48. Geburtstag.


07.09. 2013: COHRS MODERIERT SWR II KLASSIKER AM 11. 9.

In der Sendung Klassiker am Mittwoch, den 11. 9. 2013 um 21.03 auf SWR 2 stellte Benjamin-Gunnar Cohrs (Autor und Sprecher) den Dirigenten George Szell von einer unbekannten Seite vor - als Komponist unter anderem zweier bedeutender Werke für großes Orchester, der heiteren Variationen über ein eigenes Thema op. 4 und der Lyrischen Ouvertüre op. 5. Szell (1897 - 1970) war einer der legendären Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem als Chefdirigent des Cleveland Orchestra, dem er 24 Jahre lang vorstand - von 1946 bis zu seinem Tod. Kaum bekannt ist, dass der in Budapest geborene, in Wien umfassend ausgebildete Musiker in seiner Jugend ein Wunderkind war und auch enorm viel komponiert hat. Schon mit 14 unterschrieb er bei der Universal Edition Wien einen Zehnjahresvertrag. (Seine Werke sind dort übrigens auch heute noch erhältlich.) In späteren Jahren gab Szell das Komponieren auf, weil es seinen eigenen hohen Ansprüchen nicht mehr genügte; er hat seine Werke auch nicht mehr aufgeführt, und das meiste davon ist heute offenbar nicht mehr erhalten. Entsprechend ignoriert wird der Komponist George Szell, doch zumindest in Cleveland hat das Institute of Music im Jahr 1992 einige Orchesterwerke und Kammermusik von ihm ausgegraben, aufgeführt und eingespielt. Benjamin-Gunnar Cohrs stieß auf diese lange vergriffene CD in einem Schallplatten-Antiquariat und war verblüfft - spätromantische Musik des frühen 20. Jahrhunderts, die stilistisch eigenständig ist, viel Humor hat und von großem Können zeugt.


26.06.2013: ERREICHBARKEIT/AVAILABILITY

WECHSEL MEINER MAIL-ADRESSE: F***book, Google und Co. legen ohne meine Zustimmung Profile von "mir" aus allgemein zugänglichen Informationen an und akquirieren damit Neukunden. Ich bin keiner derartigen Community beigetreten und daher von dort aus auch nicht selbst erreichbar! Aufgrund der notorischen Unzuverlässigkeit und der jüngst bekannt gewordenen Informationen zum Datenmißbrauch durch internationale Dienste habe ich außerdem heute meine Mailadressen by YAHOO abgemeldet. Bitte verwenden Sie für berufliche Kontakte nur noch diese Adresse: info(Zeichen)benjamingunnarcohrs.com

CHANGE OF E-MAIL-ACCOUNT: F***book, Google and co. assemble profiles of "me" from public general information without my own consent, in order to acquire new customers. I am no member of any of those communities, and hence you cannot get in touch with me from there! ue to increasing unreliability as well as recent new information on data abuse by international services I have also closed my YAHOO accounts. For professional contacts please use only the following adress: info(Zeichen)benjamingunnarcohrs.com

Der GMD des Theaters Hagen, Florian Ludwig, hat Dr. Benjamin-Gunnar Cohrs zu zwei einführenden Veranstaltungen anläßlich des 8. Sinfoniekonzerts eingeladen, das am Dienstag, 14. Mai 2013 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen unter dem Motto "Fantastisch" stattfand. Auf dem Programm standen die Komposition PULS von Moritz Eggert sowie die 5. Sinfonie von Anton Bruckner. Cohrs wirkte sowohl in der Matinee "Klangrede" am Sonntag, 12. Mai um 11.30 Uhr (Circus Quamboni/Übungsraum, Louis-Märcker-Str. 1a, 58135 Hagen) wie auch in der Konzert-Einführung am Dienstag um 19.15 Uhr (Stadthalle Hagen, Clubraum) mit.


22.04.2013: BRUCKNERS KOMPLETTIERTE NEUNTE - RATTLE-CD PREISGEKRÖNT

Die Einspielung von Anton Bruckners Neunter Sinfonie mit dem vervollständigten vierten Satz in der letztgültig revidierten Ausgabe von Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca (2012) durch die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle (EMI Classics 9529692) hat im März 2013 den Preis des BBC Music Magazine für die beste Orchester-Einspielung des Jahres gewonnen. (http://www.classical-music.com/news/sir-mark-elder-wins-recording-year-elgar-apostles)  

Die Aufnahme setzte sich gegen eine vorzügliche Suk-Einspielung unter Jiří Bělohlávek und eine Einspielung der Violinkonzerte von Berg und Beethoven (Solistin: Isabelle Faust) unter Claudio Abbado durch. Sir Simon Rattle bedankte sich in einer Video-Ansprache für den Preis.(http://www.classical-music.com/awards/2013)


16.04.2013: EINFÜHRUNG MIT COHRS VON PRESSE TOTGESCHWIEGEN

Johannes Wildner kennt Anton Bruckners unvollendete Neunte und ihr Finale seit vielen Jahren und hat das Werk bereits mehrmals in kompletter Gestalt aufgeführt (unter anderem in Brixen und Recklinghausen). Nun widmete er sich erstmals der letztgültig revidierten Aufführungsfassung 2012 von Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca, die von den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle mustergültig auf CD eingespielt wurde (EMI). Die Nürnberger Symphoniker spielten das Werk am Samstag, 13. April 2013 um 20.00 Uhr in der Meistersingerhalle zu Nürnberg unter seiner Leitung; das Konzert trug das doppelsinnige Motto "À dieu" Um 19.15 Uhr gab es dazu im Saal eine Werk-Einführung von Dr. Benjamin-Gunnar Cohrs (mit Klangbeispielen vom Orchester unter Dr. Wildner), die bei den zahlreich erschienenen Zuhörern auf großes Interesse stieß.Bemerkenswerterweise haben die an sich wohlwollenden Rezensionen von Egon Bezold (Nürnberger Zeitung, 15.4.) und Anja Barckhausen (Nürnberger Nachrichten, 15.4.) diese Live-Einführung mit keinem Wort erwähnt, obwohl (oder gerade weil?) es sich um ein Novum in der Geschichte des Orchesters handelte, das beim Publikum große Resonanz fand. Eine Vor-Aufführung der komplettierten Neunten (ohne Einführung durch Cohrs) fand am 12. April um 20 Uhr im Gesellschaftshaus zu Sonneberg/Thüringen statt. Dr. Peter Müller (Freies Wort, 15.4.) urteilte in seiner Rezension über das Finale: »Dieser neue Schlusssatz stört nicht wie andere Versuche bisher die Gefühlslage der vollendeten Sätze, sondern rundet die Sinfonie logisch-stimmig und emotional schlüssig ab.«


06.03.2013:  BRASS CANTATA NOT BEING COMPOSED BY BG COHRS

To his own surprise, Benjamin-Gunnar Cohrs learned from a web research that he allegedly is the composer of a Cantata with Brass accompaniment Wenn wir gehn, dann gehn wir alle, published by Wilhelm Halter Musikverlag (score: HAL2711). In fact, this is a composition by Hans Kolditz on a text by Eberhard Cohrs.



Zurück



Statistik  |  Administrator