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BENJAMIN-GUNNAR COHRS

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BGC EDITIONS IN CONCERT 2020

ANTON BRUCKNER: 5th SYMPHONY
ABUGA EDITION (2018) BY BENJAMIN-GUNNAR COHRS

19 April 2020, 19.30,  Barbican Centre, London, England

LONDON SYMPHONY ORCHESTRA, DANIEL HARDING
cancelled (CoViD19)
26 April 2020, 19.00, Philharmonie, Essen, Germany
BRUCKNER ORCHESTER LINZ, MARKUS POSCHNER
not being cancelled yet

(Foto: Privat)




NEWS & AKTUELLE TERMINE



DENNOCH: KEINE PANIK!!!!
(Update: 26. 3. 2020)

Die SARS-2-Pandemie trifft uns zusätzlich in einer Zeit, in der die winterbedingten Atemwegs-Erkrankungen ohnehin auf ihrem jährlichen Höhepunkt sind. Die rigiden staatlichen Maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens sollen daher nicht nur dem "Gesundheitsschutz", sondern vor allem dem Schutz unseres Gesundheitssystems vor einem zu großen plötzlichen Ansturm von Patienten mit Neuinfektionen dienen. Immerhin hat zumindest
der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ehrlich geäußert, die Zwangsmaßnahmen dienten vor allem der Entlastung des Gesundheitssystems – und nicht nur der Eindämmung der Covid19-, sondern auch der aktuellen Grippe-Epidemie. Nur bei uns wird weiterhin eine übertriebene Horror-Nachricht die andere jagen, werden die Leute weiterhin bewußt ins Angst und Schrecken versetzt, an Corona jederzeit sterben zu können. Allerdings: In der aktuellen Grippesaison, die erst Anfang Februar richtig durchstartete, kamen beinahe zwanzigmal so viele Infleunza-Patienten mit schweren Symptomen ins Krankenhaus wie bisher mit SARS-2 Infizierte! (Siehe unten.) und zur Wahrheit gehört auch: Da die diesjährige Grippe-Saison weitaus moderater verläuft als die im letzten Winter, könnte unser Gesundheitssystem die zusätzlichen SARS-2-Fälle derzeit eigentlich mühelos verkraften - wenn man, anstatt die Menschen in eine derartige Panik zu versetzen, als ob man einer Katze den Schwanz angezündet hätte, einfach Anfang Februar nur kommuniziert hätte: "Es wurde ein neues, in seinen Auswirkungen der Influenza vergleichbares Atemwegs-Infekt-Virus entdeckt. Es besteht die Möglichkeit, daß die gleichen Risikopatienten wie bei der Influenza schwer erkranken und zu einem sehr geringen Anteil an den Folgen versterben. Die Bundesregierung tut alles, um die Risiken für diese Betroffenengruppe durch Isolierung und besondere Hygiene- und Quarantänemaßnahmen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen zu minimieren. Für strengere Maßnahmen sieht die Regierung keinen Anlaß." Punkt. Und gut wär´s gewesen. Leider kam es nicht so: Der Domino-Effekt sich immer weiter überschlagender Horror-Meldungen in den Medien ließ in kürzester Zeit in der Bevölkerung eine regelrechte Massenpsychose entstehen. Unterdessen werden immer mehr medizinische Mitarbeiter und Pflegekräfte selbst unter Quarantäne gestellt und können auch wegen aktueller Grenz-Schließungen nicht durch Kräfte aus den Nachbarländern ersetzt werden. Auch im Bereich der häuslichen Pflege drohen explodierende Fall- und Sterbezahlen bei Atemwegs-Infekten, da durch die Grenzschließungen viele Pflegekraft-Agenturen auch keine Hauspflegekräfte aus dem benachbarten Ausland mehr bei uns beschäftigen dürfen und im Gegenteil zudem  Pflegekräfte aus den Nachbarländern, die hier zeitweise arbeiten, dorthin zurückkehren müssen.

Wir zahlen jetzt gerade die Zeche für den Umbau und die Teil-Privatisierung unseres Gesundheitssystems in den letzten 30 Jahren. Dazu zählen der Rückbau von Krankenhausbett-Kapazitäten, die Schließung von nicht profitablen Kliniken und die Vernachlässigung von Hygiene-Standards (z. B. durch Einsparung von Hygiene-Fachärzten für jede einzelne Klinik oder durch Outsourcing von Reinigung und Patientenversorgung an nicht hinreichend geschultes Pflegepersonal von billigen Sub-Unternehmern) ebenso wie der immer katastrophalere Haus- und Fachärztemangel insbesondere in dünner besiedelten Regionen. (Es gelten ja immer noch nicht einmal bundesweit einheitliche Hygiene- und Seuchenschutz-Standards!) Epidemiologen warnen daher seit Jahrzehnten vor dem jetzt eingetretenen Notfall einer unerwarteten Epidemie/Pandämie durch neue Keime. Passiert ist bisher nichts. Das traurige Ergebnis sind z. B. die Toten in Norditalien, die man zum allergrößten Teil zuhause bzw. in den Alters- und Pflegeheimen sterben lassen muß, da die Krankenhäuser traditionell mit den üblichen Atemwegs-Infekten jedes Winters total überlastet sind. (s. unten) Nicht das neue Virus, sondern vielmehr 30 Jahre gesundheitspolitisches Versagen ist der Grund dafür, daß MitarbeiterInnen unserer Gesundheitsversorgung jetzt seit Wochen "auf dem Zahnfleisch gehen" müssen. Alle, die jetzt nach "Ausgangssperre" schreien und einen starken Staat (wenn nicht gar einen starken Mann...) fordern, sollten darüber erst einmal nachdenken. Und unsere Wirtschaft wird laut einer IFO-Analyse mit mehreren 100 Milliarden Euro für die Folgen des "Lockdown" zahlen müssen.

Unser Staat wird sich umso mehr die Frage gefallen lassen müssen, ob die jetzt verordneten Maßnahmen angesichts der drohenden Vernichtung zehntausender Existenzen wie auch mittelfristig unserer gesamten Wirtschaft  wirklich dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen. Fragen Sie sich bitte in diesem Zusammenhang einmal, ob Sie die akuten Maßnahmen auch noch mit tragen würden, wenn Sie bedenken, daß bei uns in jedem Jahr im Schnitt zwischen Oktober und April 150.000 Grippe-Infektionen gemeldet werden, an deren Folgen im Schnitt 800 Menschen pro Jahr sterben – trotz alljährlicher Impfung. (Vgl. dazu nachstehend die aktuellen Zahlen.) Führen Sie sich einmal vor Augen, wie es bei uns seit Jahren aussehen würde, wenn der Staat allein aufgrund der Grippe-Zahlen in jedem Jahr zwischen November und Februar das öffentliche Leben so herunterfahren würde wie jetzt. Und wenn Sie jetzt argumentieren, man dürfe ja niemanden gefährden – wo war dieses Argument in den letzten Jahren, z. B. angesichts von 1.152 Grippetoten allein in Deutschland im Winter 2018/19...? Und wie infektionsbewußt haben Sie sich in den letzten Grippewintern persönlich verhalten...?

An SARS-2 sterben nun genau die gleichen Risikopatienten wie an Grippe: Immunschwache, chronisch Kranke, Lungenkranke, Raucher, Krebspatienten, zum allergrößten Teil alte Menschen. Die Todesrate ist auch ungefähr gleich. Wie bei der Grippe ist jeder, der SARS-2 einmal durchgemacht und unbeschadet überstanden hat, erst einmal ein paar Jahre immun dagegen. Gegen SARS-2 wird früher oder später ein Impfstoff entwickelt werden; dann werden wir zukünftig aber auch nur ein weiteres Atemwegs-Virus haben, das ungeachtet einer Impfung bei Menschen über 70 und Risikopatienten immer noch direkt zum Tod führen oder eine lebensbedrohliche sekundäre Lungenentzündung auslösen kann.
Vergleicht man allerdings die Grippezahlen und CoViD19-Zahlen bei uns wie auch international, so ist das Risiko, an Grippe zu erkranken oder an deren Folgen zu sterben, nach wie vor (je nach akuter Gefährdungslage) 10 bis 20 mal so hoch wie an CoViD19. Würden Sie sich nun wirklich wünschen, daß uns der Staat nun künftig in jedem Jahr von November bis Februar praktisch vollständig unserer Freiheit beraubt?

Wenn Sie in Ihrer Lebensgestaltung noch halbwegs frei sind, machen Sie es vielleicht wie ich? Zur Streßvermeidung besser Zeitungen, News-Websites,  Fernseh- und Radionachrichten meiden, zugunsten der eigenen seelischen Hygiene. Denn auch Angst schwächt das Immunsystem. Geraten Sie nicht in Panik: Hamsterkäufe von Klopapier, Nudeln und Konserven sind völlig unnötig. Die Versorgung mit den Lebensbedarfsgütern ist in Deutschland sichergestellt. Fürchten Sie sich nicht vor einer Infektion; in den allermeisten Fällen bekommen Menschen unter 70, die nicht zu den Risikogruppen gehören, allenfalls eine leichte Erkältung. (Das Risiko, bei uns an Grippe zu erkranken, ist aktuell etwa 20 mal höher.) Tun Sie etwas für Ihr Immunsystem (täglich kalte Gesichtsgüsse, CoenzymQ10, L-Carnitin, Vitamin D hoch dosiert, Vitamin C und Zink), und waschen Sie sich häufig die Hände. Arbeiten Sie in privater Abgeschiedenheit, halten Sie Abstand, sorgen Sie für die eigene Gesundheit, gesunde Ernährung und täglich Bewegung im Freien (solange man uns noch läßt...). Begreifen Sie die Krise als Chance: "Lockdown" klingt so martialisch nach Gefängnis. Nennen Sie es doch besser "zeitweiligen Ruhestand"! Das klingt charmant, und dann machen Sie vielleicht auch das beste draus.

Bleiben Sie besonnen, denken Sie selbst (!), hinterfragen aber vielleicht auch die Inszenierung der Medien, den Aktionismus unserer Obrigkeit, und das eigene Verhalten:
Immer mehr Gesundheitspersonal muß inzwischen wegen des Ansturms selbst in die Quarantäne und wird knapp. Ist es unter solchen Umständen sinnvoll, aus Angst vor Corona bei jeder fieberfreien, kurzen Erkältung, Husten oder leichtem Schnupfen gleich zum Arzt oder in die Corona-Sprechstunde zu gehen? Mundschutz mag dem einzelnen das Gefühl geben, etwas gegen die Ansteckung getan zu haben; Virologen weisen aber darauf hin, daß Mundschutz infektiologisch gar nichts bringt, aber in den Gesundheitseinrichtungen knapp wird. 20 Jahre lang war Ihnen die Influenza mit mehreren Hundert Toten jährlich egal, und nun werden Sie zum Berserker, wenn jemand näher als zwei Meter an Sie herankommt oder jemand hüstelt...? Menschen mit einer eigenen Meinung zu Corona anzupöbeln oder handgreiflich zu werden, hustende Lungenkrebspatienten in der Öffentlichkeit zu beschimpfen oder gar auszurasten, weil man nur zwei Pakete Klopapier pro Einkaufen erstehen darf - das geht einfach gar nicht! Und ebenso wenig geht Gutmenschentum alla "#wirbleibenzuhause": Deppentum goes viral, einmal mehr. Wenn man aus dieser Krise schon eins gelernt hat, dann dies: Das Framing, die gezielte Manipulation der breiten Bevölkerung, funktioniert in Zeiten größter Angst besonders gut. Biedermänner als Brandstifter. Reste des gesunden Menschenverstandes verabschieden sich vollends. Die Leitmedien diffamieren nun zunehmend vom Framing-Mainstream abweichende Ansichten als "Verschwörungstheorien", selbst wenn sie von renommierten Medizinern stammen und in seriösen Medien publiziert werden. Die Guru-Kaste deutscher Vorzeige-Virologen schürt subtil mit immer neuen Horrorfantasien und Spekulationen die hiesigen Ängste. (Man beachte z. B. die Wortwahl von Podcast-Shootingstar Virologe Dr. Drosten: "Wir spekulieren darauf, daß..." Mit anderen Worten: Es fehlt die Faktengrundlage...) Das macht mir persönlich weit mehr Sorge als ein weiteres, neues respiratorisches Virus.

Virologen schätzen, daß es aufgrund der staatlich verordneten Maßnahmen zur Verlangsamung der Ansteckungen noch bis mindestens Ende Juni dauern könnte, bis auch bei uns endlich der Zustand der "Riegel-Impfung" erreicht ist (das heißt: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung haben den Infekt durchgemacht und überstanden, und aufgrund der in der Bevölkerungsbreite erworbenen Immunität sinkt die Infektionsrate dann drastisch). Hoffen wir alle, daß dann dieser Alptraum erst einmal vorbei ist... denn andere Fachleute befürchten, es könnte noch mindestens bis Jahresende so weitergehen...


GRIPPE IN DEUTSCHLAND

(6.1.
– 20.3. 2020)
Wochenbericht 2020-12, Robert Koch Institut:
https://influenza.rki.de
Bestätigte Infekte bis 20.3. 20:
177.009 (
6.3. 145.258; 14.3. 165.036)
Davon waren im Krankenhaus bis 20.3. 20: 27.580
(28.2. 19.819; 14.3. 23.676)
Tote bis 20.3. 20: 323 (6.3. 247; 14.3. 265)

SARS-CoV-2 IN DEUTSCHLAND
(23.1. – 25.3. 2020)
Report, Robert Koch Institut:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
Bestätigte Infekte durch Coronaviren bis 25.3. 20: 31.554
Davon waren im Krankenhaus bis 25.3. 20: 2.135
Tote
bis 25.3. 20: 149

Was mich besonders mißtrauisch gegenüber den offiziellen Meldungen macht: Wir werden offenkundig manipuliert. Der Präsident des deutschen Robert-Koch-Instituts, Dr. Lothar Wieler, bestätigte am 20. März 2020 in einer Pressekonferenz des RKI, dass testpositive Verstorbene unabhängig von der wirklichen Todesursache als "Corona-Todesfälle" gezählt werden: "Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde", antwortete der RKI-Präsident für alle Anwesende deutlich vernehmbar auf die Frage einer Journalistin.  (Er meint damit einen Toten, bei dem eine - man beachte stets die Wortwahl - Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde.) Generell wird also nicht mitgeteilt, ob die Verstorbenen unmittelbar an SARS-2, an einer Vorerkrankung, sekundären bakteriellen Lungenentzündung infolge CoViD19 gestorben sind, oder nur positiv auf SARS-2 getestet waren, aber an etwas völlig anderem starben.  Laut Experten wird die Anzahl der Todesfälle damit stark relativiert, da die Patienten in sehr vielen Fällen an ihren Vorerkrankungen sterben und nicht am Virus. Es dürfte bei uns ähnlich sein wie in Italien; schätzungsweise nur 10% der Todesfälle dürften direkt / kausal auf SARS-2 zurückgehen. Bei einer youtube-Veröffentlichung des Mitschnitts dieser PK wurde jedoch genau diese Antwort nachträglich herausgeschnitten, vgl. Minute 16:25 des Videomitschnitts:
https://www.youtube.com/watch?v=tI5SnAirYLw&feature=youtu.be&t=985


Das RKI teilte unterdessen am 25.3. mit, die Anzahl der grippeähnlichen Erkrankungen und dadurch bedingter Kranken­haus­aufenthalte liege unter dem Wert der Vorjahre und sei derzeit weiter rückläufig. Das stimmt so nicht: Allein in der 12. KW kamen fast 4000 neue Patienten mit Grippe in die Kliniken - mehr als zuvor. Lediglich die gemeldeten (!) Influenzafälle sind in der 12. KW zurückgegangen. Das RKI weiter: "Die Erhöhung der Zahl der Arztbesuche bei Erwachsenen lässt sich zurzeit weder durch in der Bevölkerung zirkulierende Influenzaviren noch durch SARS-CoV-2 erklären." (---HALLO? KANN es vielleicht daran liegen, daß Ihr die Leute unterdessen so sehr in Panik versetzt habt, daß sie nun aus Corona-Angst bei jedem Husten sofort zum Arzt rennen...?)

Auch berichten die meisten großen Medien völlig überzogene Horror-Todeszahlen in Italien. Der Präsident des italienischen Zivilschutzes betonte, daß es sich generell (wie also in Deutschland) um Todesfälle "MIT dem Coronavirus, nicht DURCH das Coronavirus“ handelte (Minute 03:30 der Pressekonferenz). Mit anderen Worten, diese Personen starben, während sie ebenfalls positiv getestet wurden. Die aktuellen testpositiven Sterbezahlen in Italien liegen immer noch unter 50% der normalen täglichen Gesamtsterblichkeit in Italien, die bei etwa 1800 Todesfällen pro Tag liegt. Daher ist es wahrscheinlich, daß ein großer Teil der normalen täglichen Mortalität jetzt einfach als "Covid19-Todesfälle" gezählt wird (wenn positiv getestet). Dies hat der Präsident des italienischen Zivilschutzes auch betont. Pressekonferenz:
https://www.youtube.com/watch?v=0M4kbPDHGR0&feature=youtu.be&t=210

Der renommierte italienische Virologe Giulio Tarro argumentierte, daß die Mortalität von Covid19 auch in Italien bei unter 1% liege und damit vergleichbar mit der der Grippe sei. Höhere Werte ergeben sich nur, weil nicht zwischen Todesfällen mit und durch Covid19 unterschieden werde und die Anzahl der (symptomfreien) Infizierten stark unterschätzt werde. Der Fall Italiens zeigt, daß 99% der testpositiven Verstorbenen eine oder mehrere Vorerkrankungen hatten, und selbst bei diesen nannten nur 12% der Totenscheine Covid19 als kausalen Faktor. Dies ergibt höchstens einige Dutzend Todesfälle pro Tag, verglichen mit einer normalen Gesamtsterblichkeit von 1800 pro Tag und bis zu 20.000 Grippetoten pro Jahr. Die undifferenzierten Horrorzahlen, die deutsche Leitmedien und insbesondere SPIEGEL ONLINE verbreiten, stimmen also nachweislich so nicht.
https://www.telegraph.co.uk/global-health/science-and-disease/have-many-coronavirus-patients-died-italy

Stanford-Professor John Ioannidis zeigte anhand der Daten des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess, daß die alterskorrigierte Letalität von Covid19 bei 0.025% bis 0.625% liegt, das heißt im Normbereich der Sterblichkeit aufgrund einer Influenza oder anderen Atemwegserkrankung. (Und das, obwohl erst die lange Quarantäne etliche Neu-Infektionen u. a. über die Klimaanlage des Schiffes verursacht hat, wie eine Studie jetzt nachwies.) Eine japanische Studie zeigte zudem, daß von allen positiv-getesteten Passagieren trotz des hohen Durch­schnitts­alters 48% vollständig symptomfrei blieben; selbst bei den 80- bis 89-Jährigen blieben 48% symptomfrei, bei den 70- bis 79-Jährigen waren es sogar 60%, die keine Symptome zeigten. Erneut stellt sich die Frage, ob nicht die Vorerkrankungen als Faktor für die Letalität entscheidender sind als das Virus selbst.

Ein italienischer Chefarzt hatte von "seltsamen Fällen von Lungenentzündungen" in der Lombardei bereits im November 2019 berichtet. Dies wirft wiederum die Frage auf, ob dafür entweder schon das neue Virus verantwortlich ist (das ja offiziell erst im Februar 2020 in Italien auftrat), oder aber andere Faktoren, wie etwa die starke Luftverschmutzung in Norditalien.
Ob es sich bei SARS-2 wirklich um ein eigenständiges, neues Virus handelt, wird von nun immer mehr Virologen bezweifelt. Schon eine chinesische Forschergruppe hatte zwar Indizien dafür gesammelt, daß SARS-2 von Tieren auf den Menschen übergesprungen sein KÖNNTE, und stellte diese in einem Artikel am 30. Januar 2020 vor ("Genomic characterisation and epidemiology of 2019 novel coronavirus: implications for virus origins and receptor binding"), wies aber auch darauf hin, daß das SARS-2 ungeachtet der Ähnlichkeit mit bei Fledermäusen vorkommenden Coronaviren immerhin 79% genetische Gemeinsamkeiten mit dem SARS-1 von 2003 hat (aber nur 50% mit dem MERS).
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30251-8/fulltext

Eine andere chinesische Forschergruppe arbeitete heraus, daß die weltweit verwendeten Viren-Testkits offenbar in einigen Fällen ein falsch positives Resultat ergeben haben, d. h. die Personen wären in diesen Fällen entweder gar nicht oder nicht am neuen Coronavirus erkrankt, sondern womöglich an einem der bisher bekannten Coronaviren, die Teil der jährlichen (und aktuellen) Erkältungs- und Grippewelle sind. (Zhuang et al., Potential false-positive rate among the "asymptomatic infected individuals" in close contacts of COVID-19 patients, Chinese Medical Association Publishing House, März 2020) Ein Hersteller des üblichen Testkits gab an, daß dies eigentlich nur für Forschungszwecke und nicht für diagnostische Anwendungen einzusetzen ist, da noch gar nicht klinisch validiert; ein deutscher Facharzt bestätigte dies. Damit bestünde das Risiko, daß Testkits auch auf andere Coronaviren positiv oder überhaupt "falsch positiv" reagieren.  Auch Prof. John Ioannidis (Stanford University) bestätigte, daß Virentestkits zunächst fälschlicherweise eine Infektion mit dem SARS-Coronavirus angaben. Er kam daher zu dem Schluß, es gebe für die derzeit beschlossenen staatlichen Maßnahmen überhaupt keine ausreichende medizinische Datengrundlage. Ein an der Berliner Charité entwickelter SARS-2-Test auf der Basis von SARS-1 soll nun zuverlässig sein, doch fehlt es immer noch an ausreichenden und zuverlässigen Testmöglichkeiten. Schnellzulassungen von SARS-2-Tests erfolgen nur ausnahmsweise aufgrund der Ausnahmesituation.

Respiratorische Multi-PCR-Tests berücksichtigen zwar nicht das SARS-2, aber eine Vielfalt von Atemwegs-Keimen, und liefern Resultate binnen 24 Stunden (insofern die Labore nicht gerade überlastet sind); dies kann insbesondere bei einer drohenden nicht-viralen Lungenentzündung lebensrettend sein. Allerdings weigern sich die meisten Kassenärzte, solche Tests überhaupt durchführen zu lassen, obwohl sie von der gesetzlichen Kasse übernommen werden. Im Zweifelsfall gehen Sie als Selbstzahler zu einem Privatmediziner. Die 150 bis 200 Euro, die man ggf. dafür aufbringen müßte, sind eine gute Investition in die eigene Gesundheit. (Wie ich selbst bei einer Grippe 2018 erleben mußte, als mir ein Kassen-Infektiologe bei einer echten Influenza einen solchen PCR verweigert hatte, ich mich beim Privatarzt auf eigene Kosten testen ließ und buchstäblich in letzter Minute das passende Antibiotikum gegen die gefundene beginnende Sekundär-Lungenentzündung bekommen konnte.)

Laut den aktuellen Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liegt das Durchschnittsalter der positiv getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen sind über 90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen sind über 70 Jahre alt. 80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen - insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs. Bei weniger als 1% der Verstorbenen handelte es sich um gesunde, d. h. Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen sind Frauen. Eine weitgere neue epidemiologische Studie kommt zum Ergebnis, daß die Mortalität von Covid19 selbst in der chinesischen Stadt Wuhan bei nur 0.04% bis 0.12% gelegen habe und sogar eher noch geringer sei als bei der saisonalen Grippe, deren Mortalität bei ca. 0.1% liegt. Als Grund für die offenbar stark überschätzte Mortalität von Covid19 vermuten die Forscher, daß in Wuhan ursprünglich nur ein kleiner Teil der Fälle erfasst worden sei, da die Krankheit bei vielen Personen wohl symptomlos oder mild verlief.

Generell besteht immer in Gebieten extremer Luftverschmutzung und Feinstaub-Belastung ein erhöhtes Risiko, an Atemwegs- und Lungeninfekten zu erkranken. Chinesische Forscher argumentieren, daß extremer Wintersmog in der Stadt Wuhan eine ursächliche Rolle beim Ausbruch der Lungenentzündungen gespielt haben könnte: Im Sommer 2019 kam es in Wuhan bereits zu öffentlichen Protesten wegen der schlechten Luftqualität. Neue Satellitenbilder zeigen auch, wie Norditalien die europaweit stärkste Luftverschmutzung aufweist, und wie diese Luftverschmutzung durch die Quarantäne stark zurückging.  Norditalien und die Region Madrid haben mit die schlechteste Luftqualität Europas, was bereits in der Vergangenheit zu einer erhöhten Anzahl an Atemwegs-Erkrankungen und dadurch bedingter Todesfälle geführt hat. Südkorea beispielsweise hat einen deutlich milderen Verlauf als Italien erlebt und den Höhepunkt der Epidemie bereits überschritten; dort ist es bisher zu lediglich ca. 70 Todesfällen mit positivem Test gekommen. Betroffen waren wie in Italien hauptsächlich Risikopatienten.

Inzwischen ist bekannt, daß bestimmte Regionen in Norditalien, d.h. diejenigen, die mit den härtesten Sperrmaßnahmen konfrontiert sind, nun auch deutlich erhöhte Tages­sterb­lichkeit aufweisen. In der Region Lombardei treten 90% der testpositiven Todesfälle nicht auf der Intensivstation, sondern meist zu Hause auf. Mehr als 99% dieser Toten hatten aber schwere Vorerkrankungen (z.B. Herzprobleme, Atemprobleme, Krebs). Daher stellt sich die Frage, ob nicht die erhöhte Sterblichkeit dieser älteren, isolierten, stark gestressten Menschen mit mehreren Vorerkrankungen womöglich durch die noch immer geltenden wochenlangen Sperrmaßnahmen überhaupt erst verursacht worden sein könnte. Es würde sich dann womöglich um einen jener Fälle handeln, in denen die Kur schlimmer als die Krankheit wäre. In einem neuen Interview erklärte dazu Prof. Sucharit Bhakdi, einer der meistzitierten Experten auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie, daß es "falsch und gefährlich irreführend" sei, das neue Coronavirus für die Todesfälle haupt­ver­ant­wortlich zu machen, da Vorerkrankungen und die Luftverschmutzung eine wichtigere Rolle spielten. Die derzeit diskutierten oder beschlossenen Maßnahmen bezeichnete Bhakdi als "grotesk, sinnlos, selbstzer­stö­rerisch" und "kollektiven Selbstmord", der die Lebens­erwartung der Senioren verkürzen werde und von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden dürfe.
https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

Laut dem früheren israelischen Gesundheitsminister Prof. Yoram Lass ist das neue Coronavirus weniger gefährlich als die Grippe, und die Ausgangssperren würden mehr Menschen töten als das Virus. "Die Zahlen begründen keine Panik“, so Lass. Es sei bekannt, daß "Italien eine enorme Morbidität durch Atemwegserkrankungen habe, die mehr als drei Mal so hoch sei wie im restlichen Europa." Der Präsident der Internationalen Ärzte-Gesellschaft, Frank Ulrich Montgomery, hält Ausgangssperren wie in Italien ebenfalls für "unvernünftig“ und "kontraproduktiv“. Auch laut Pietro Vernazza, Schweizer Spezialist für Infektionskrankheiten, sind die verfügten Maßnahmen nicht wissenschaftlich begründet und müssen neu überdacht werden; Massentests machten keinen Sinn, da bis zu 90% der Bevölkerung symptomlos bleiben werde, während Ausgangssperren und Schulschließungen sogar "kontraproduktiv“ seien. Vernazza empfiehlt, nur die Risikogruppen zu schützen und Einschränkungen rückgängig zu machen. In einem neuen Faktenblatt schrieb die WHO zudem, daß sich Covid-19 nach bisherigen Erkenntnissen sogar um ca. 50% langsamer als die Influenza verbreitet.

Auch der deutsche Immunologe und Toxikologe Prof. Stefan Hockertz erklärte in einem Interview, daß Covid19 nicht gefährlicher sei als die Influenza, sondern lediglich zur Zeit viel genauer beobachtet werde. Gefährlicher sei aber die Angst und Panik, die durch die Medien ausgelöst wurden, sowie die "autoritäre Reaktion" vieler Regierungen. Hockertz betonte, daß viele der angeblichen "Corona-Toten“ in Wirklichkeit an anderen Erkrankungen starben und ledigich zusätzlich positiv auf Coronaviren getestet wurden. Hockertz vermutete, dass bis zu zehnmal mehr Personen als in den Fallzahlen mitgeteilt Covid19 bereits hatten, ohne davon etwas zu merken.
https://www.youtube.com/watch?v=7wfb-B0BWmo

Die Japan Times fragt: "Japan erwartete eine Coronaviren-Explosion. Wo bleibt sie?" Obwohl Japan als eines der ersten Länder positive Testresultate hatte und keinen "Lockdown" einführte, ist es bisher eines der am wenigsten betroffenen Länder. Es gibt dort keine Zunahme an Lungen­ent­zündungen und keine erhöhte Krankenhausbelegung...
https://www.japantimes.co.jp/news/2020/03/20/national/coronavirus-explosion-expected-japan/

Übrigens:
Schweden verfolgt bisher die liberalste Strategie im Umgang mit Covid19: Risikogruppen werden geschützt und Personen mit Grippesymptomen bleiben zuhause. "Wenn man diese beiden Regeln befolgt, braucht man keine weiteren Maßnahmen, deren Effekt sowieso nur sehr marginal ist", erklärte Chefepidemiologe Anders Tegnell. Das gesellschaftliche und ökonomische Leben gehe normal weiter. Der große Ansturm auf die Krankenhäuser sei bisher ausgeblieben.

Die Rechtswissenschaftlerin und Strafrechtlerin Jessica Hamed hat in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau die Einschränkungsmaßnahmen der Bundesregierung scharf kritisiert und als rechts- bzw. verfassungswidrig bezeichnet: "Die diversen Ausgangsbeschränkungen wurden soweit ersichtlich per Allgemeinverfügung unter Berufung auf § 28 Infektionsschutzgesetz erlassen. Unter den wenigen Jurist*innen, die sich dazu öffentlich geäußert haben, scheint man sich – völlig zu Recht – mehrheitlich einig, dass diese allesamt rechtswidrig sind. Der § 28 IfSG ist bereits keine taugliche Rechtsgrundlage – mal ganz davon abgesehen, dass auch die Verhältnismäßigkeit einiger Beschränkungen sehr zweifelhaft ist. Daher hätte meines Erachtens eine Klage gegen die Allgemeinverfügungen – oder gegen entsprechende darauf basierte verhängte Strafen oder Bußgelder – gute Aussichten auf Erfolg. Das VG München hat im Übrigen aus formalen Gründen die in Bayern am 20.03. erlassene Ausgangsbeschränkung zugunsten zweier Einzelpersonen vorläufig außer Kraft gesetzt. Das Verwaltungsgericht zweifelt nämlich an, dass die ausgesprochenen Ausgangsbeschränkungen durch eine Allgemeinverfügung geregelt werden durfte. Die Norm deckt zwar Eingriffe, die auf Einzelpersonen bezogen sind, gestattet aber bereits keine auf die Allgemeinheit bezogenen. Zudem dürfen solche Maßnahmen auch nur kurzfristig verhängt werden, was sich direkt aus dem Wortlaut der Norm ergibt. Dort heißt es nämlich: "bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden sind". Darunter fällt offensichtlich keine pauschale zweiwöchige Verfügung. Dasselbe dürfte im Ergebnis auch dann gelten, wenn die Maßnahmen nicht per Allgemeinverfügung, sondern - wie inzwischen mehrheitlich - per Rechtsverordnung angeordnet werden." Abschließend wies sie darauf hin, daß bereits im Jahr 2013 "dem Bundestag eine Risikoanalyse des Robert Koch-Instituts für gerade dieses Szenario vorgestellt" worden sei: "Daß sich die Risikoanalyse vom 10.12. 2012 nicht einmal acht Jahre später wie ein Drehbuch dessen liest, das wir gerade durchleben, kann man als blanke Ironie ansehen, wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung diesen Bericht ersichtlich nicht zum Anlass genommen hat, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Im Hinblick darauf wird man zur gegebenen Zeit fragen müssen, ob wir hier Zeug*innen eines beispiellosen Versagens geworden sind und wie wir das in Zukunft vermeiden können."Das ganze Interview:
https://www.fr.de/politik/coronakrise-deutschland-sind-kontaktsperren-ausgangsbeschraenkungen-rechtswidrig-13611821.html


Solche und andere aktuelle, von den Leitmedien oder dem RKI selten oder gar nicht bereitgestellte Informationen über die SARS-2-Erkrankung "CoViD19" finden Sie auch hier (tägliche Updates): https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/








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