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DIRIGENT

Für mich ist oberstes Gebot des Musikmachens stets Emotion und Leidenschaft gewesen. Ich will aber nicht einfach so dahin musizieren, sondern auf der Basis von grösstmöglichem Wissen.   (Nikolaus Harnoncourt)

Große Werke ganz begreifen hieße nicht nur begreifen, wie sie erahnt, entworfen, erfühlt, erdacht und gemacht, sondern auch, wie sie – noch in den vermeintlich absoluten, strukturellen Details – gelebt worden sind(Peter Gülke)

Das Wesen der Musik ist in der Beziehung Ton/Mensch und den Entsprechungen zwischen dieser zeitlichen Struktur des Klanges und der Struktur der menschlichen Affektwelt zu suchen(Sergiu Celibidache)

Ich glaube an das Unbewußte im Menschen, an diesen tiefen Quell, der der Ursprung seiner Macht ist, sich mitzuteilen und zu lieben. Für mich ist alle Kunst eine Kombination dieser beiden Mächte(Leonard Bernstein)

Die Liebe ist keine Beschränkung, kein Zaun, den ich um mich und andere Menschen ziehe: Sie ist ein Tor, das ich für sie und mich öffne zu einer Welt, die uns interessiert. Liebe ist für mich keine Sicherheit. Sie ist Freiheit.  (Emmanuelle Arsan)













 
(Foto: privat)


























Aktuell wurde ich von der Hochschule für Musik Detmold eingeladen, am 14. April 2018 um 19.30 in Detmold (HfM, Konzerthaus) ein Werkstattkonzert mit meiner Neuausgabe von Anton Bruckners 7. Sinfonie zu dirigieren. Für Ende  2019 plane ich eine Bruckner-Akademie mit dem Göttinger Barockorchester, darin unbekannte Frühwerke und ein neues Arrangement des Streichquintetts.

Im September 2013 habe ich die Erstaufführung meiner Neufassung von Mozarts Requiem in Bremen und Dortmund geleitet. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Göttinger Barockorchester folgte 2016 das Projekt "Liebeslieder, Lebenstänze -– Streicherromantik, historisch musiziert" mit Konzerten in Bremen und Peine mit dem gleichen Ensemble.

Im Jahr 2000 bestritt ich mein internationales Debut mit dem Russischen National Orchester im großen Saal des Moskauer Konservatoriums. Seitdem habe ich unter anderem die Philharmonia Hungarica, das Royal Flanders Philharmonic, das Tschechische Staatsorchester Ostrava und das Sarajevo Symphony Orchestra dirigiert. Ich habe ein besonderes Interesse an wenig bekanntem, romantischem Repertoire des 19. & 20. Jahrhunderts für Streich-, Kammer- und Sinfonie-Orchester. Ein wichtiges Anliegen ist mir überdies die Vermittlung zwischen Forschung und Aufführungspraxis. Ein besonderer Höhepunkt war daher für mich ein Konzert in Tokyo (Sumida Triphony Hall), in dem ich Fragment und Vervollständigung des unvollendeten Finales von Bruckners Neunter erstmals dem japanischen Publikum vorstellte.

Mein Musikstudium absolvierte ich von 1989 bis 1994 an der Hochschule für Künste Bremen (Konzert-Dirigieren, Querflöte, Gesang). Mein Prüfungskonzert  enthielt Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Martin und Sibelius sowie die fünfte Sinfonie von Ralph Vaughan-Williams (Bremer Erstaufführung - 50 Jahre nach ihrer Entstehung; das Konzert wurde von Radio Bremen mitgeschnitten). Während meiner gesamten Ausbildungs- und Studienzeit hospitierte und assistierte ich in den Proben vieler Dirigenten und leitete außerdem verschiedene gemischte Chöre wie auch einen Männerchor.

1984 trat ich mit dem Orchester der Jugendmusikschule meiner Heimatstadt Hameln zum ersten Mal als Dirigent an die Öffentlichkeit. In Hameln erhielt ich auch meine erste musikalische Ausbildung (Flöte, Klavier, Tonsatz). Prägend war für mich außerdem das langjährige Singen in der Kantorei an der Marktkirche unter Hans-Christoph Becker-Foss. Im Alter von 19 Jahren gründete ich das Jugend-Streichorchester Hameln, mit dem ich bis 1992 etwa 50 Werke aufführte. Außerdem lernte ich privat Dirigieren bei Nicola Samale (Rom).


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