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DIRIGENT

»Für mich ist oberstes Gebot des Musikmachens stets Emotion und Leidenschaft gewesen. Ich will aber nicht einfach so dahin musizieren, sondern auf der Basis von grösstmöglichem Wissen   (Nikolaus Harnoncourt)

»Große Werke ganz begreifen hieße nicht nur begreifen, wie sie erahnt, entworfen, erfühlt, erdacht und gemacht, sondern auch, wie sie – noch in den vermeintlich absoluten, strukturellen Details – gelebt worden sind.«  (Peter Gülke)

»Das Wesen der Musik ist in der Beziehung Ton/Mensch und den Entsprechungen zwischen dieser zeitlichen Struktur des Klanges und der Struktur der menschlichen Affektwelt zu suchen.«  (Sergiu Celibidache)

»Ich glaube an das Unbewußte im Menschen, an diesen tiefen Quell, der der Ursprung seiner Macht ist, sich mitzuteilen und zu lieben. Für mich ist alle Kunst eine Kombination dieser beiden Mächte.«  (Leonard Bernstein)

»Die Liebe ist keine Beschränkung, kein Zaun, den ich um mich und andere ziehe; sie ist ein Tor, das ich für sie und mich öffne zu einer Welt, die uns interessiert. Liebe ist für mich keine Sicherheit. Sie ist Freiheit.«  (Emmanuelle Arsan)













 
(Foto: privat)


























1984 trat ich mit dem Orchester der Jugendmusikschule meiner Heimatstadt Hameln zum ersten Mal als Dirigent an die Öffentlichkeit. In Hameln erhielt ich auch meine erste musikalische Ausbildung (Flöte, Klavier, Tonsatz). Prägend war für mich außerdem das langjährige Singen in der Kantorei an der Marktkirche unter Hans-Christoph Becker-Foss. Im Alter von 19 Jahren gründete ich das Jugend-Streichorchester Hameln, das unter meiner Leitung in sechs Jahren etwa 50 Werke aufführte. Außerdem lernte ich privat Dirigieren bei Nicola Samale (Rom). Mein Musikstudium absolvierte ich von 1989 bis 1994 an der Hochschule für Künste Bremen (Konzert-Dirigieren, Querflöte, Gesang). Während meiner gesamten Studienzeit hospitierte und assistierte ich in den Proben vieler Dirigenten und leitete außerdem verschiedene Chöre. Mein Prüfungskonzert  enthielt Werke von Mendelssohn, Martin und Sibelius sowie die fünfte Sinfonie von Ralph Vaughan-Williams; das Konzert wurde von Radio Bremen mitgeschnitten.

Im Jahr 2000 bestritt ich mein internationales Debut mit dem Russischen National Orchester im großen Saal des Moskauer Konservatoriums. Seitdem habe ich unter anderem die Philharmonia Hungarica, das Royal Flanders Philharmonic, das Tschechische Staatsorchester Ostrava und das Sarajevo Symphony Orchestra dirigiert. Ich habe ein besonderes Interesse an wenig bekanntem, romantischem Repertoire des 19. & 20. Jahrhunderts für Streich-, Kammer- und Sinfonie-Orchester. Ein wichtiges Anliegen ist mir überdies die Vermittlung zwischen Forschung und Aufführungspraxis. Ein besonderer Höhepunkt war daher für mich ein Konzert in Tokyo (Sumida Triphony Hall), in dem ich Fragment und Vervollständigung des unvollendeten Finales von Bruckners Neunter erstmals dem japanischen Publikum vorstellte. Im September 2013 habe ich die Erstaufführung meiner Neufassung von Mozarts Requiem in Bremen und Dortmund geleitet. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Göttinger Barockorchester folgte 2016 das Projekt "Liebeslieder, Lebenstänze – Streicherromantik, historisch musiziert" mit Konzerten in Bremen und Peine. Eine CD-Veröffentlichung des Mitschnitts ist in Vorbereitung.

Meinen Lebenslauf, Rezensionen, Fotos und weiteres finden Sie in den Bereichen DOWNLOAD und LINKS.





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